Titel: Ueber die Gewinnung von Feldspate.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 251/Miszelle 7 (S. 287)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/mi251mi06_7

Ueber die Gewinnung von Feldspate.

Nach Becker (Thonindustriezeitung, 1883 S. 451) wird in Böhmen und Bayern nur wenig Feldspath gewonnen, so daſs er nicht einmal den Bedarf der dortigen Porzellanfabriken deckt. Der bei Frankenstein in Schlesien gewonnene Späth ist hierfür unbrauchbar. Das Hauptproductionsland für guten Feldspath ist Norwegen, wo bei Moſs, Christiania und Bergen, namentlich bei Arendal ergiebige Brüche sich befinden. Schwedischer Feldspath wird fast nur in den der Gesellschaft Rörstrand gehörenden Gruben gewonnen. Röthlicher (I) und weiſser Rörstrand-Spath (II), grauer norwegischer Feldspath (III), sowie von J. Aron untersuchter heller (IV) und dunkler norwegischer Späth (V) hatten folgende Zusammensetzung:

I II III IV V
Kieselsäure 64,57 61,55 63,25 65,12 65,54
Thonerde 19,73 23,80 19,96 18,00 18,31
Kalk
Magnesia
0,18
3,98 0,55
0,21

Spur

Spur
Kali 12,26 0,38 14,32 12,89 12,53
Natron 3,06 9,67 1,36 3,00 3,17
Eisenoxyd 0,20 0,35 0,78 0,74
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