Titel: Ferranti-Thomson's Wechselstrommaschine für Gleichstrom.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 251/Miszelle 7 (S. 334–335)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/mi251mi07_7

Ferranti-Thomson's Wechselstrommaschine für Gleichstrom.

Da für die Ferranti-Thomson'sche Wechselstrommaschine (vgl. 1883 247 * 450) eine Erregungsmaschine mit sehr kleinem innerem Widerstände nöthig war und solche Maschinen mit kleinem Widerstände nur für galvanoplastische Zwecke gebaut werden, so hat sich nach Engineering, 1883 Bd. 36 * S. 258 die Ferranti-Company in London entschlossen, als Erreger eine mit Commutator versehene |335| Ferranti-Thomson'sche Wechselstrommaschine zu benutzen. Die Armatur derselben besteht aus einem 5 strahligen Sterne aus 2mm dicken und 38mm breiten Kupferbande. Der Commutator hat insofern eine von der gewöhnlichen Einrichtung abweichende Form, als die mit den beiden Enden der Armatur verbundenen Contactflächen nicht auf der Mantelfläche, sondern an der Stirnfläche desselben angebracht sind und sich über festliegende, den Strom aufnehmende Contactstücke hinwegbewegen, welche die sonst gebräuchlichen Bürsten ersetzen. Die Maschine soll mit 300 bis 400 Umdrehungen in der Minute laufen und dabei einen Strom von 800 Ampere bei einer elektromotorischen Kraft von 10 Volt geben.

Eine Ferranti-Thomson'sche Maschine für 500 Glühlampen, welche vorwiegend zur Schiffsbeleuchtung bestimmt ist, und eine solche für 1000 Lampen sind im Engineer, 1883 Bd. 56 * S. 34 ausführlich beschrieben. In letzterer ist die (8 strahlige) Armatur ganz wie bei der Maschine für 2500 Lichter; sie soll aber mit nur 300 Umdrehungen in der Minute laufen.

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