Titel: Verfahren zum Phosphoresciren von Bronze oder Messing.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 251/Miszelle 4 (S. 431)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/mi251mi09_4

Verfahren zum Phosphoresciren von Bronze oder Messing.

Wird nach J. Whiting in Manchester (D. R. P. Kl. 48 Nr. 22701 vom 31. Mai 1882) Bronze- oder Messingdraht in eine Lösung von 0,125 bis 5 Proc. Phosphor in Aether, Schwefelkohlenstoff oder Olivenöl, 5 bis 10 Proc. Schwefelsäure und 85 bis 95 Proc. Wasser gelegt, so nimmt das Metall angeblich Phosphor auf. Man zieht den Draht alsdann um eine Nummer feiner und bringt ihn in eine geschlossene Retorte o. dgl., deren Boden mit einer dünnen Schicht Phosphor versehen ist, so daſs die entwickelten Phosphordämpfe über den Draht streichen. Hierauf wird derselbe in Holzkohle gepackt, diese entzündet und der Draht eine Zeit lang in der Hülse gehalten, so daſs er erweicht und um eine weitere Nummer feiner gezogen werden kann. Diese Behandlung wird abwechselnd so lange wiederholt, bis der Draht die gewünschte Feinheit besitzt. Der auf diese Weise phosphorisirte Draht soll eine gröſsere Widerstandsfähigkeit besitzen, eine höhere Politur annehmen und dem Corrodiren nicht unterworfen sein.

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