Titel: Verfahren zum Emailliren von Glas- und Thonwaaren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 251/Miszelle 8 (S. 471)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/mi251mi10_8

Verfahren zum Emailliren von Glas- und Thonwaaren.

Nach J. Feix in Albrechtsdorf, Böhmen (D. R. P. Kl. 48 Nr. 22718 vom 13. December 1882) wird der aus Glas, Porzellan o. dgl. bestehende Gegenstand zunächst mit einer die Elektricität leitenden Schicht überzogen, indem man denselben z. B mit Lösungen von Platinchlorid oder Silbernitrat bestreicht und diese einbrennt, dann mit Emailmasse in gewünschter Weise verziert, das Email einbrennt und schlieſslich elektrolytisch mit dem Metalle überzieht. Der galvanische Ueberzug läſst natürlich das Email frei und befestigt dasselbe dadurch, daſs es etwas über die Umrisse desselben hinauswächst. Durch Vergolden, Versilbern, Färben, Poliren, Platiniren u.s.w. können sodann auf den Metallflächen des Gegenstandes die verschiedensten Wirkungen hervorgerufen werden.

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