Titel: Verfahren zum Conserviren hölzerner Verzierungen an eisernen Schiffen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 251/Miszelle 4 (S. 510)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj251/mi251mi11_4

Verfahren zum Conserviren hölzerner Verzierungen an eisernen Schiffen.

Das zwischen Eisenhaut des Schiffes und aufgesetzte Holzverzierung eindringende Seewasser zerstört letztere deshalb um so leichter, weil die Haut an dieser Stelle der deckenden Verzierung wegen nicht angestrichen werden kann, also rostet. Um nun auch diese Stellen mit Leinölfirniſs überziehen zu können, schlägt J. H. Kliedwordt in Hamburg (D. R. P. Kl. 65 Nr. 24101 vom 18. April 1883) vor, die Rückseite der Holzverzierung mit möglich vielen Vertiefungen zu versehen, welche nach oben sämmtlich in einen Hauptkanal auslaufen, nach unten zu aber geschlossen sind. Wird nun in diesen Hauptkanal Firnils gegossen, so tränkt dieser das Holz und bildet auch einen rostschützenden Ueberzug auf das Eisen.

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