Titel: [G. Knowles' Kocher für Holzstoff.]
Autor: Knowles, G.
Fundstelle: 1884, Band 252 (S. 118)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj252/ar252039

G. Knowles' Kocher für Holzstoff.

Mit Abbildungen auf Tafel 9.

Dem Angriffe und der Zerstörung der eisernen Kesselwand durch die Schwefligsäure bei Holzstoffkochern beugt Mitscherlich (vgl. 1884 251 * 262) durch Belegen mit dünnen Bleiplatten vor. Die bei solchem Bleibelage öfter nöthig werdenden Ausbesserungen sucht G. Knowles in Billiter House nach dem Engineering, 1884 Bd. 37 S. 203 dadurch zu umgehen, daſs er ein besonderes Gefäſs aus Blei, Porzellan, Glas o. dgl. in den eisernen Kessel setzt (vgl. Marshall 1884 251 * 214).

Wie die Fig. 6 bis 8 Taf. 9 zeigen, steht in dem Eisenblechkessel a ein zweiter Kessel b aus Blei o. dgl., welcher aus einzelnen Theilen zusammengesetzt ist. Der Raum zwischen beiden Kesseln wird mit Wasser ausgefüllt und nur der innere Kessel nimmt die Schwefligsäurelösung auf. Das Holz wird durch die Beschickungslöcher c eingebracht und ist die in dem inneren Kessel befindliche Oeffnung durch ein Sieb abgeschlossen. Die gekochte Holzmasse wird am Boden des Kessels abgelassen. Die Anordnung der Dampfröhren d für das Kochen ist noch bemerkenswerth; dieselbe ist entweder schraubengangförmig, wie in Fig. 6 und 7, oder senkrecht gerade, wie in Fig. 8. Im letzteren Falle steckt in den Röhren noch ein kleineres, bis an den Boden reichendes Rohr, durch welches das Condensationswasser von dem zutretenden frischen Dampfe hinausgepreſst wird. Der Kessel enthält noch die nöthige Ausrüstung, als Sicherheitsventil, Flüssigkeitsstandszeiger, Hähne zum Untersuchen der Lösung, Manometer u.s.w., welche in der Figur nicht eingezeichnet sind.

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