Titel: Elektrisch erleuchtete Juwelen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 252/Miszelle 8 (S. 47)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj252/mi252mi01_8

Elektrisch erleuchtete Juwelen.

G. Trouvé in Paris hat nach der Chronique industrielle eine Reihe von elektrisches Licht ausstrahlenden Schmucksachen für Tänzerinnen hergestellt in Form von Haarnadeln, Tuchnadeln, Rockknöpfen, Diademen u.s.w. Diese Schmuckgegenstände bergen in ihrem Inneren eine kleine Glühlampe (von 4 Volt), welche mit ihrem Halse fest eingekittet ist und sich nötigenfalls leicht durch eine andere ersetzen läſst. Um die Lampe herum sind die Edelsteine (Diamanten und Rubine in entsprechender Abwechselung) so in die Fassung eingesetzt, daſs die Lampe ihr Licht durch dieselben nach auſsen strahlen kann. Die Lampe ist durch eine zwei Leiter enthaltende Schnur mit einer kleinen Zink-Kohlen-Batterie verbunden, welche in der Kleidung in einer Tasche oder sonstwie untergebracht wird. Die Batterie besteht aus kleinen, luftdicht verschlossenen Guttaperchazellen, in welchen bei vertikaler Stellung die Flüssigkeit nur bis zur halben Höhe heraufreicht, bei horizontaler Stellung dagegen die Elektroden umspült und Strom liefert.

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