Titel: Herstellung künstlicher Hornmassen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 252/Miszelle 8 (S. 85)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj252/mi252mi02_8

Herstellung künstlicher Hornmassen.

Nach S. Hahn in Berlin (D. R. P. Kl. 39 Nr. 25 535 vom 24. Juli 1883) werden Gegenstände dadurch mit einer Elfenbein ähnlichen Schicht überzogen, daſs sie in eine Mischung von 80 Th. flüssigem Collodium, 6 Th. Sandarach-Gummi und 2 Th. Terpentin eingetaucht werden. Beim Trocknen der Schicht wird durch Erstarren der Tropfen die charakteristische Elfenbeinstructur gebildet.

Eine Ueberzugsmasse für Walzen, Cylinder u. dgl., welche in Spinnereien verwendet werden, besteht nach J. Appelt in Reichenberg, Böhmen (D. R. P. Kl. 39 Nr. 25892 vom 24. Juli 1883) aus 50g Gelatine, gelöst in 250g Wasser, 30g Glycerin von 26° B., 15g einer 3procentigen Lösung von Tannin oder doppeltchromsaurem Kali und 3g Campherspiritus. Das Ganze wird im Wasserbade bei 75° geschmolzen.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: