Titel: Zur Kenntniſs der Wismuthsäure.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 252/Miszelle 11 (S. 224)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj252/mi252mi05_11

Zur Kenntniſs der Wismuthsäure.

Nach Versuchen von C. Hoffmann (Liebig's Annalen, 1884 Bd. 223 S. 110) ist die höchste Oxydationsstufe des Wismuthes, die Wismuthsäure, nach der Formel Bi2O5 zusammengesetzt. Kaliverbindungen derselben entstehen, wenn Wismuthhydrat in einer nicht zu concentrirten Kalilauge (bis 1,539 sp. G.) vertheilt, Chlor in der Kälte eingeleitet und darauf, nach Zusatz von Kalilauge bis zur alkalischen Reaction gekocht wird. Diese Operation ist mit der erhaltenen Wismuthverbindung unter Anwendung neuer Mengen Kalilauge wiederholt vorzunehmen. Die so entstehenden Kaliumbismuthate sind nach der Formel 2BiO3K + nBi2O5 zusammengesetzt, von rothbrauner bis dunkelviolett-brauner Farbe und um so reicher an Kali, je concentrirter die Kalilauge angewendet wurde. Durch siedendes Wasser gehen sie in etwas heller aussehende, an Kali ärmere Salze über.

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