Titel: L. Starck's Reblausmittel.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 252/Miszelle 7 (S. 264)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj252/mi252mi06_7

L. Starck's Reblausmittel.

Zur Beseitigung von Pilzkrankheiten und schädlichen Insecten, namentlich der Reblaus in Weinpflanzungen u. dgl., läſst L. Starck in Mainz (D. R. P. Kl. 45 Nr. 26509 vom 28. August 1883) Naphtalin, Schwefelkohlenstoff, Theerwasser u. dgl. von zerkleinertem Moostorf aufsaugen, welcher von derselben 500 Proc. aufnehmen kann, ohne sein Volumen zu ändern, und bringt das humusartige Gemisch in den Boden oder auch in unmittelbare Nähe der Wurzeln und Stämme. Bei Anwendung sehr flüchtiger Vertilgungsmittel (wie Schwefelkohlenstoff, Schwefelwasserstoffwasser, Kohlenwasserstoffen) kapselt man das Gemisch derselben mit Torf in Papier ein, legt dieses zwischen die Wurzelsträhnen, durchsticht die Kapsel mit einem gabelförmigen Instrumente und bedeckt sie mit Erde. Die Verflüchtigung geht hierbei nur ganz allmählich von statten, so daſs die Papierkapseln sich besonders dazu eignen, die Rebläuse u. dgl. von noch gesunden Pflanzungen fern zu halten.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: