Titel: Verfahren zur Abscheidung von Arsen aus Salzlösungen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 252/Miszelle 11 (S. 304)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj252/mi252mi07_11

Verfahren zur Abscheidung von Arsen aus Salzlösungen.

Nach F. C. Glaser in Berlin (D. R. P. Kl. 12 Nr. 26632 vom 25. März 1883) wird eine durch Arsensäure oder Arsenigsäure verunreinigte concentrirte, möglichst neutrale Salzlösung bei gewöhnlicher Temperatur mit so viel einer der unten genannten, frisch bereiteten Sauerstoffverbindungen des Zinnes, Antimons oder Bleies versetzt, bis nach häufigem Durchrühren und 12stündigem Stehen die Abwesenheit des Arsens in einer abfiltrirten Probe mittels des Marsh'schen Apparates nachgewiesen werden kann. Dann wird in bekannter Weise durch Filtration oder Absetzen die Salzlösung von dem Niederschlage getrennt, in welchem das Arsen in irgend einer Verbindung mit dem gewählten Zusätze enthalten ist. Durch Behandlung des ausgewaschenen Niederschlages mit verdünnter Schwefelsäure oder Salpetersäure wird demselben das Arsen wieder entzogen und kann der Rückstand nach abermaligem Auswaschen mit Wasser zur Reinigung neuer Mengen Salzlösungen verwendet werden.

Die erforderliche Menge des Zusatzes von Zinnsäure, Antimonsäure, antimoniger Saure oder Bleisuperoxyd richtet sich nach dem Arsengehalte der zu behandelnden Lösung; bei den gewöhnlich vorkommenden Verunreinigungen genügt ein Zusatz von 4 Procent der Salzlösung.

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