Titel: Zur Wirkung des Superphosphates.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 252/Miszelle 9 (S. 303–304)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj252/mi252mi07_9

Zur Wirkung des Superphosphates.

P. Wagner berichtet in der Deutschen landwirtschaftlichen Presse vom 1. December 1883 über Versuche zur Lösung der Frage, ob fein gepulvertes Superphosphat unter allen Umständen besser wirke als grobkörniges. Verfasser |304| kommt zu dem Resultate, daſs der Grad der Vertheilung eines Nährstoffes im Boden von sehr groſser Bedeutung für die Düngerwirkung ist; die fast allgemein herrschende Ansicht jedoch, daſs mit dem Vertheilungsgrade die Wirksamkeit stets zunehme, beruht auf einem Irrthume. Die Maxi mal Wirkung eines Nährstoffes wird vielmehr durch einen bestimmten, je nach den besonderen Verhältnissen bald höheren, bald geringeren Vertheilungsgrad bedingt und jede Abweichung von diesem Vertheilungsgrade hat eine Abnahme der Wirkung zur Folge. Es ist anzunehmen, daſs mit steigendem Kalkgehalte des Bodens die Notwendigkeit wächst, durch möglichst weitgehende Pulverung des Superphosphates und Mengung desselben mit der Krume den Vertheilungsgrad der Phosphorsäure zu erhöhen, während dagegen bei einem gewissen Grade der Kalkarmuth im Boden ein gröberes Korn vor dem feineren den Vorzug verdient.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: