Titel: Verfahren zur Darstellung von Chloral.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 252/Miszelle 10 (S. 343)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj252/mi252mi08_10

Verfahren zur Darstellung von Chloral.

Nach A. G. Page in Gloucester (D. R. P. Kl. 12 Nr. 26955 vom 7. September 1883) erhält man eine erheblich gröſsere Ausbeute, wenn man bei der Herstellung von Chloral den Alkohol mit 5 Proc. Eisenchlorid oder Chlorthallium versetzt und erst dann das Chlor einleitet. Die dadurch gewonnene Flüssigkeit, wesentlich ein Gemisch von Chloral, Chloralhydrat und gechlorten Aethanen, welche durch fractionirte Destillation getrennt werden können, wird alsdann vom Eisenchlorid bezieh. Thalliumchlorid abdestillirt. Die gechlorten Aethane, welche sämmtlich bei über 100° Temperatur sieden, werden durch fractionirte Destillation gereinigt, das Gemisch von Chloral und Chloralhydrat wird über kohlensaurem Kalk rectificirt, mit der nöthigen Menge Wasser versetzt und das so erhaltene Chloralhydrat in den gechlorten Aethanen umkrystallisirt.

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