Titel: Fein's Contact-Glühlichtlampe und Bogenlampe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 252/Miszelle 5 (S. 341)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj252/mi252mi08_5

Fein's Contact-Glühlichtlampe und Bogenlampe.

Textabbildung Bd. 252, S. 341

Ihren Dynamomaschinen für Quantitätsstrom mit Handbetrieb (für Schulen besonders) geben C. und E. Fein in Stuttgart u.a. eine kleine Contact-Glühlichtlampe von 40 Kerzen bei, welche so eingerichtet ist, daſs ein feines Kohlenstäbchen durch eine in den Deckel eines eisernen Rohres eingesetzte Platinhülse hindurchgesteckt wird und in das Wasser taucht, womit das Rohr angefüllt ist. Ein Schwimmer treibt das Kohlenstäbchen beständig nach oben und drückt es nahezu tangential gegen den Umfang eines Kupferscheibchens an, das in einem auf dem Rohre isolirt angebrachten Winkelstücke gelagert ist. Die Kohle ist durch die Platinhülse mit dem einen Pole, das Kupferstäbchen mit dem anderen Pole der Dynamomaschine leitend verbunden. Den für Spannungsströme eingerichteten Hand-Dynamomaschinen wird eine kleine Bogenlampe von etwa 400 Kerzen beigegeben, bei welcher die untere Kohle ebenfalls von einem Schwimmer in einer Röhre mit Wasser beständig nach oben gedrückt, im Emporsteigen aber durch einen sich an sie anlegenden Winkelhebel gehindert wird; letzterer steht mit einem zweiarmigen Hebel in Verbindung, der auf der einen Seite den oberen Kohlenhalter, auf der anderen den Eisenkern eines Solenoides mit Differentialbewickelung trägt, welches durch Abheben der oberen Kohle den Lichtbogen bildet und, wenn er zu groſs wird, die Kohlen einander wieder nähert. Diese Regulirung der Bogenlänge soll sehr empfindlich sein.

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