Titel: Ueber den Urushi-Firniſs.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 252/Miszelle 8 (S. 342)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj252/mi252mi08_8

Ueber den Urushi-Firniſs.

Urushi, ein aus der Rinde von Rhus vernicifera quellendes Harz von 1,002 sp. G. bei 20°, besteht nach H. Yoshida (Journal of the Chemical Society, 1883 S. 472) aus 85,15 Proc. in Alkohol löslichen Bestandtheilen, 3,15 Proc. arabischem Gummi, 2,28 unlöslicher, diastatischer Masse, 9,42 Proc. Wasser 11. dgl. Aus der alkoholischen Lösung erhält man beim Verdunsten eine Säure C14H18O2, deren Bleisalz Pb(C14H17O2) ist. Ein Gemisch von Chromsäure und Schwefelsäure führt die Säure in ein braunes Pulver C14H18O3 über, welches auch beim Eintrocknen des Harzes an der Luft entsteht.

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