Titel: Verfahren zur Gewinnung von Kobalt- und Manganoxyden.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 252/Miszelle 12 (S. 392)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj252/mi252mi09_12

Verfahren zur Gewinnung von Kobalt- und Manganoxyden.

Nach H. Herrenschmidt und M. Constable in Sydney (D. R. P. Kl. 40 Nr. 27168 vom 27. November 1883) wird das fein gepulverte Kobalt oder Mangan haltige Erz mit so viel Eisenvitriol versetzt, als erforderlich ist, die Oxyde der Metalle in schwefelsaure Oxydule zu verwandeln. Wenn das Erz nicht naſs gemahlen wird, so muſs Wasser zugesetzt werden, um einen Brei herzustellen. In diesem Zustande wird die Masse eine halbe Stunde lang in einem geeigneten Gefäſse gekocht; während dieser Zeit werden alle Oxyde in schwefelsaure Oxydule umgewandelt und durch die Flüssigkeit, in welcher sie gekocht worden, in Auflösung erhalten. Die Lösung wird decantirt und aus dem dicken Bodensatze der zurückgebliebene Rest der schwefelsauren Oxydule ausgewaschen. Alsdann wird die Lösung mittels irgend einer der bekannten Arten zur Verwandlung der genannten schwefelsauren Oxydule in Oxyde behandelt.

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