Titel: Ueber die Bestimmung der Härte des Wassers.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 252/Miszelle 6 (S. 482)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj252/mi252mi11_6

Ueber die Bestimmung der Härte des Wassers.

H. Jackson bestätigt in der Chemical News, 1884 Bd. 49 S. 149, daſs bei Wasser, in welchem die Härte durch Magnesia verursacht ist, die Bestimmung mit Seifenlösung von der quantitativen Analyse verschiedene Resultate gibt. Verfasser findet, daſs, wenn Magnesia allein vorhanden ist, die Seifenprobe bei einer Härte des Wassers von 200 (nach Clark's System) unzuverlässig wird. Wenn Calcium- und Magnesiumsalze zusammen vorkommen und letztere nicht mehr als 100 ausmachen, so findet kein Einfluſs statt, so lange das Calciumsalz 60 nicht überschreitet. Sobald das Wasser unter diesen Grad verdünnt oder wenn bei der Bestimmung auf 70° erwärmt wird, so ist die Seifenmethode angeblich vollkommen zuverlässig. Statt Seifenlösung hat Jackson auch gemischte Lösungen von stearinsaurem und ölsaurem Natron angewendet und keine Aenderung in den Resultaten gefunden. Die Annahme, daſs die Resultate beim Arbeiten bei höherer Temperatur von den bei gewöhnlicher Temperatur erhaltenen abweichen, findet Verfasser nicht bestätigt.

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