Titel: Pyrotartrylfluoresceïn.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 253/Miszelle 12 (S. 48)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj253/mi253mi01_12

Pyrotartrylfluoresceïn.

Nach E. Hjelt (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1884 S. 1280) erhält man durch Erhitzen von 5 Th. Brenzweinsäure, 9 Th. Resorcin und 18 Th. Schwefelsäure auf 1500 leicht das Fluoresceïn der Brenzweinsäure. Wird die Schmelze mit verdünnter Salzsäure ausgezogen und das Fitrat mit Ammoniak neutralisirt, so fällt der Farbstoff als braunrothes Pulver C17H16O6 aus. Es ist schwer löslich in Wasser, leicht in verdünnten Säuren. Die alkalischen Lösungen sind im concentrirten Zustande roth, beim Verdünnen tritt die schöne gelb grüne Fluorescenz hervor. Die Lösung des Farbstoffes in Ammoniak gibt mit Kupfersulfat einen braunen Niederschlag, welcher aus einem basischen Kupfersalze besteht.

Werden die salzsauren Lösungen des Farbstoffes mit Bromwasser versetzt, so entsteht ein rother flockiger Niederschlag, das Pyrotartryleosin, B17H12Br4O6.

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