Titel: Reibahle, deren Schneidkanten gebrochene Linien bilden.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 253/Miszelle 4 (S. 46)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj253/mi253mi01_4

Reibahle, deren Schneidkanten gebrochene Linien bilden.

Textabbildung Bd. 253, S. 46

Reibahlen mit geraden oder schraubenförmig aufsteigenden Schneidkanten geben bei nicht ganz vorsichtigem Arbeiten oft Veranlassung zur Bildung unebener Stellen in der Richtung der Schneidkanten; es bilden sich in dem einen Falle zur Lochachse parallele, im anderen Falle spiralförmig verlaufende Unebenheiten, welche der Reibahle eine unerwünschte Führung bieten. Diese Uebelstände sollen durch die Reibahlen von Georg Meier in Pforzheim (* D. R. P. Kl. 49 Nr. 25793 vom 21. Juli 1883) mit mehrfach gebrochenen Schneidkanten vermieden werden. Sollten nun auch bei Beginn der Arbeit durch die nach einer Richtung geneigten Schneidkanten Unebenheiten in gewöhnlicher Art gebildet sein, so werden dieselben durch die später wirkenden entgegengesetzt gekrümmten Kanten wieder ausgeglichen und wird so ein schön rundes Loch entstehen können. Auf weitere Länge hin können die Schneidkanten gerade sein, da die Hauptarbeit von dem ersten Theile der Reibahle zu verrichten ist.

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