Titel: Verfahren zur Reinigung von Niederschlägen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 253/Miszelle 7 (S. 47)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj253/mi253mi01_7

Verfahren zur Reinigung von Niederschlägen.

Wird nach K. Zulkowsky (Berichte der österreichischen chemischen Gesellschaft, 1884 S. 6) ein filtrirter Malz- oder Hefenauszug in eine Schüttelflasche oder in ein Proberöhrchen mit ungefähr ¼ bis ⅓ Raumtheilen Aether versetzt und kräftig geschüttelt, so scheidet sich das Ferment nach kurzer Ruhe als eine Froschlaich artige Masse in der obenauf schwimmenden Aetherschicht ab. Die Abscheidung des Fermentes unter diesen Verhältnissen ist nur dann erklärlich, wenn man annimmt, daſs sich dasselbe nicht in löslicher Form in der Flüssigkeit befindet, sondern daſs Diastase und Invertin protoplasmatische Stoffe darstellen. Daraus erklärt sich auch, warum ganz klare Malzauszüge sich so auſserordentlich schwierig filtriren lassen.

Diese Behandlung mit Aether erleichtert das Auswaschen von gefällter Thonerde, Eisenhydrat, Magnesiumhydrat und ähnlichen Niederschlägen ungemein.

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