Titel: Hektographenmasse.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 253/Miszelle 5 (S. 174)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj253/mi253mi04_5

Hektographenmasse.

Die vom französischen Ministerium für öffentliche Arbeiten verwendete sogen. Hektographenmasse, welche nach der Papierzeitung, 1884 S. 974 vorzügliche Resultate liefern soll, wird aus 100g gewöhnlichem Leim, 500g Glycerin, 25g feinem Bariumsulfat oder Kaolin und 375g Wasser hergestellt. Als Copirdinte wird eine concentrirte Lösung von Anilinviolett (Pariserviolett) empfohlen. Um die alte Schrift von der Masse ohne groſsen Substanzverlust zu entfernen, setzt man dem Wasser etwas Salzsäure zu und wäscht mit kaltem Wasser nach, um auch die letzte Spur der Säure wieder zu entfernen. Das Besondere an dieser letzteren Vorschrift – der Kaolinzusatz – soll wesentlich zur Erhöhung der Dauer der Masse beitragen. (Vgl. Wartha und Kwaysser 1879 232 81 bez. 233 88.)

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