Titel: Ueber Phosphorsäureanhydride.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 253/Miszelle 6 (S. 440)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj253/mi253mi10_6

Ueber Phosphorsäureanhydride.

Wenn man nach P. Hautefeuille (Comptes rendus, 1884 Bd. 99 S. 33) in einer Glasröhre Phosphor in einem Strome trockener Luft verbrennt, so setzt sich an den kalten Stellen des Rohres das schon bekannte krystallisirte Anhydrid ab, während sich an den heiſseren Stellen ein pulveriges amorphes Anhydrid und an den rothglühenden Stellen ein glasiges Anhydrid absetzt.

Das krystallisirte Anhydrid geht beim Erwärmen auf 440° durch Polymerisation in die weniger flüchtige amorphe Abart über und bei beginnender Rothglut bildet sich das glasartige Anhydrid. Noch höher erhitzt, verwandelt sich dieses unter Sublimation wieder in das krystallisirte Anhydrid; letzteres gibt mit Wasser sofort klare Lösung, die amorphen Anhydride lösen sich dagegen langsam.

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