Titel: Ueber Tripolith.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1884, Band 253/Miszelle 9 (S. 533–534)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj253/mi253mi12_9

Ueber Tripolith.

Während nach den bis jetzt vorliegenden Analysen (vgl. 1882 243 433) der sogen. Tripolith wesentlich aus Gyps und Kohle besteht, macht A. Gottschaldt im Civilingenieur, 1884 S. 354 die sonderbare Angabe, Tripolith sei eine Verbindung von Silicium, Calcium-Selenit und Eisenoxyduloxyd, welche Bestandtheile |534| gemahlen, gemischt, gebrannt und sodann schnell abgekühlt und wieder fein gepulvert würden.

Gottschaldt fand ferner noch 28tägigem Erhärten der Proben an der Luft folgende Zerreiſsfestigkeiten:


Nr.

Reiner
Tripolith

1 Tripolith
1 Normalsand

1 Tripolith
2 Normalsand

1 Tripolith
1 Kalkhydrat
1 Tripolith
1 Kalkhydrat
1 Normalsand
1 19,43 13,01 10,59 2,46 4,50
2 16,71 10,27 9,53 2,38 3,15
3 18,22 11,03 9,65 3,32 3,53
4 12,41 7,89 8,65 2,35 4,38
5 9,65 6,73 7,25 2,25 3,94
–––––– –––––– –––––– ––––– –––––
Mittel 15,28 9,78 9,13 2,55 3,90

Dagegen gab guter Gyps nach 28 Tagen Erhärtung im Durchschnitte von 8 Versuchen 18,61 k/qc Festigkeit.

Nach 28 Tagen Erhärtung an der Luft und bei Verwendung von Probewürfeln mit 7cm,07 Kantenlänge betrug die Druckfestigkeit (es wurde nur je ein Versuch gemacht):


Nr.
Reiner
Tripolith
1 Tripolith
1 Normalsand
1 Tripolith
2 Normalsand
1 Tripolith
3 Normalsand
1 Tripolith
4 Normalsand
1 65,26 26,40 35,70 37,97 22,05.
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