Titel: [Neuerungen an Ehrhardt's Wage zur Prüfung der Belastung der Achsen von Eisenbahnfahrzeugen.]
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 256 (S. 119)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj256/ar256049

Neuerungen an Ehrhardt's Wage zur Prüfung der Belastung der Achsen von Eisenbahnfahrzeugen.

Mit Abbildungen auf Tafel 9.

Die von Herrn. Mohr in Mannheim (* D. R. P. Kl. 42 Nr. 29716 vom 9. März 1884) angegebene Neuerung und Verbesserung an der von J. H. Ehrhardt construirten Wage (vgl. 1880 236 * 365). bestehen mit Hinweis auf Fig. 14 und 15 Taf. 9 : 1) In der Anbringung zweier Tellerschrauben b an dem Wagengestelle d, so daſs solches auf dem Schienenfuſse g und den beiden Tellerschrauben b, also auf drei Punkten ruht, was zur genauen wagerechten Einstellung der Wage auf unebenem Boden von wesentlichem Vortheile ist. Ein langer Senkel h, welcher am Ständer c angebracht ist, läſst diese richtige Lage nach zwei Richtungen hin nachprüfen. 2) In der Stellung des getheilten Wagebalkens c senkrecht zum Uebertragungshebel a, was die Uebersicht über die an das Fahrzeug angestellten Wagen ungemein erleichtert und deren Benutzung im engen Raume oder auch zwischen zwei Fahrgeleisen zuläſst. 3) In der Anbringung eines Regulirgewichtes f auf dem nach rückwärts verlängerten Wagehebel, zur Ausgleichung aller Wagetheile bestimmt, um von Null aus wiegen zu können. 4) In der Anwendung einer Zunge i und Gegenzunge k, welche letztere an einem Bügel l befestigt ist. Dieser Bügel, welcher oben durch die Zunge k geschlossen, ist am Ständer c befestigt und trägt seitlich eine Eintheilung, um das gleichmäſsige Aufstellen der Wagehebel verschiedener, zu gleicher Zeit in Benutzung genommener Wagen zu sichern.

Das Spiel des Wagehebels c ist durch den geschlossenen Bügel nach oben begrenzt und durch den Vorsteckstift m nach unten. Der Vorsteckstift kann selbstverständlich erst dann in seine Lager eingeführt werden, wenn der Wagehebel durch Verschieben der darauf befindlichen Laufgewichte nahezu wagerecht eingestellt ist.

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