Titel: Verfahren zur Herstellung einer Stahlcomposition.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 256/Miszelle 4 (S. 95)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj256/mi256mi02_4

Verfahren zur Herstellung einer Stahlcomposition.

Zur Herstellung einer das Rothmetall ersetzenden sogen. Stahlcomposition gibt A. Bauer in Giesing-München (D. R. P. Kl. 40 Nr. 30778 vom 20. August 1884) folgende sonderbare Vorschrift: In 860 Th. Salpetersäure legt man 60 Th. Stahlspäne; haben sich diese bis auf ⅓ aufgelöst, so gibt man 22,5 Th. Kupfer dazu und hat sich dieses halb aufgelöst, noch 20 Th. Quecksilber. Ist alles gelöst, so setzt man nach und nach 15 Th. Zinn, 7,5 Th. Blei und 7,5 Th. Zink hinzu. Nach beendeter Lösung wird noch soviel Zinn eingetragen, bis die Säure neutralisirt ist. 1k dieses Gemenges wird dann in 21k,5 geschmolzenes Zink eingerührt, zusammengeschmolzen und in Barren gegossen. Zur Erreichung des gewünschten Härtegrades soll bei der Verwendung der Legirung noch Zinn oder Antimon zugesetzt werden.

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