Titel: F. A. Schulz's Anlage zum Abkühlen von Kohlenziegel u. dgl.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 256/Miszelle 6 (S. 95)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj256/mi256mi02_6

F. A. Schulz's Anlage zum Abkühlen von Kohlenziegel u. dgl.

Wenn die aus getrockneter Braunkohle oder aus trockenem Torf hergestellten Preſssteine nach ihrem Austritte aus der Presse, also noch warm, in gröſseren Mengen verladen werden, so tritt leicht Selbstentzündung ein. Daher gestatten einige Eisenbahnverwaltungen nur den Transport völlig abgekühlter Preſskohlen. Man kann nun nach F. A. Schulz in Halle (* D. R. P. Kl. 10 Nr. 28840 vom 20. März 1884) diese Abkühlung dadurch erreichen, daſs die auf etwa 180m verlängerte, den Preſskohlenstrang führende Rinne spiralförmig gewunden und auf Schwellen wagerecht gelagert und befestigt, oder daſs diese Rinne in Form einer Schraubenlinie ausgeführt wird, wobei die einzelnen über einander liegenden Gänge in einem passenden Ständer ruhen können; das Ganze ist zum Schütze gegen Witterungseinflüsse mit Ummantelung und Ueberdachung so versehen, daſs die Leitrinne dennoch von allen Seiten von Luft umzogen ist. Die Frage entsteht nur, wie der Preſskohlenstrang auf so lange Strecken sich frei und doch zuverlässig bewegen kann?

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: