Titel: Smith und Marshall's Stopfbüchsenpackung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 256/Miszelle 2 (S. 328)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj256/mi256mi07_2

Smith und Marshall's Stopfbüchsenpackung.

Bei der von Smith und Marshall in London angegebenen metallischen Stopfbüchsenpackung werden nach dem Engineer, 1885 Bd. 59 S. 231 ähnlich wie bei Kolbendichtungen Spiralfedern zur Erzeugung des Druckes auf die Dichtungsflächen verwendet. Wie aas der beistehenden Skizze hervorgeht, liegen in einer in das Loch der Stopfbüchse eingeschobenen zweitheiligen Kapsel zwei zweitheilige Ringe aus Babbitts-Metall2), welche von drei aus rundem Draht gewundenen Spiralfedern umschlossen werden. Die beiden äuſseren dieser Federn drücken die Ringhälften gegen die Kolbenstange und die in der Mitte zwischen den Ringen liegende gröſsere Feder ergibt hauptsächlich den Druck der Ringhälften gegen die Stirnwände der umschlieſsenden Kapsel.

Textabbildung Bd. 256, S. 328
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Babbitts-Metall setzt sich nach dem Textile Manufacturer, 1885 S. 42 zusammen aus: 10 Th. Kupfer, 72 Th. Zinn und 18 bis 100 Th. Antimon (vgl. auch Ginsky 1880 236 347). Diese Legirung wird für Lager mit groſser Zapfengeschwindigkeit empfohlen. Eine andere Legirung von 32 Th. Blei, 20 Th. Zink und 48 bis 100 Th. Antimon, wobei das Zink zuerst zu schmelzen ist und dann die anderen Metalle zugesetzt werden, soll Reibung bei groſsem Drucke und hoher Geschwindigkeit widerstehen.

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