Titel: Herstellung von braunem, hellgetöntem und weiſsem Holzstoff.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 256/Miszelle 4 (S. 372)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj256/mi256mi08_4

Herstellung von braunem, hellgetöntem und weiſsem Holzstoff.

Während die auf Grund früherer Vorschläge von Ed. Rasch in Hudikswall und E. Kirchner in Frankfurt a. M. (vgl. 1882 245 520) arbeitenden Holzstoff- und Pappenfabriken ergeben haben sollen, daſs sich nach dem betreffenden Verfahren unter vorgesehenen Kraft-, Arbeitslohn- und Spesenersparnissen harte Deckel, Buchbinderpappen und Glanzcartons sowie Papiere erzeugen lassen, erwies es sich als schwieriger und unsicherer, den Pappen, Cartons und Papieren die häufig ganz besonders verlangte Langfaserigkeit und Zähigkeit zu verleihen. Es hat sich demnach, wie Rasch und Kirchner (* D. R. P. Kl. 55 Nr. 31164 vom 29. Mai 1884, 2. Zusatz zu Nr. 18447) neuerdings angeben, als zweckmäſsig herausgestellt, folgendes vervollkommnete Verfahren anzuwenden: Das Holz wird auf einer Hackmaschine vor oder nach dem Dämpfen oder Kochen in Wasser gespalten, dann auf Quetschwalzen oder Stampfwerken in nassem Zustande vorgequetscht oder erweicht, darauf auf Kollergängen vorzerfasert und schlieſslich auf Centrifugalholländern, Feinmühlen oder Holländern fertig zerfasert.

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