Titel: G. W. Browne's Sicherheits-Gasbrenner.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 256/Miszelle 6 (S. 372–373)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj256/mi256mi08_6

G. W. Browne's Sicherheits-Gasbrenner.

Um das Ausströmen von Gas aus einem Brenner zu verhüten, wenn die Flamme verlöscht wird, ohne daſs der Hahn geschlossen ist, ordnet nach dem Scientific American, 1885 Bd. 52 * S. 178 G. W. Browne in Brooklyn neben dem |373| eigentlichen Brenner einen kleinen Bunsenbrenner an, welcher in einer den Hauptbrenner umgebenden Schutzkapsel ausmündet und hier von einem schraubenförmigen Drahte aus weichem schwammigem Platin umgeben ist. Die Flamme des Bunsenbrenners brennt zu einer kleinen Oeffnung der Schutzkapsel heraus. Sollte nun die Hauptflamme auch durch einen starken Luftzug oder durch Ausblasen verlöscht werden, so wird in den meisten Fällen die durch die Kapsel geschützte Bunsenflamme fortbrennen und die Hauptflamme wieder entzünden. Wird jedoch auch im schlimmsten Falle die Bunsenflamme gelöscht und auch die Platinspirale aus dem hellen Glühen kommen, so wird letztere das von dem Bunsenbrenner ausströmende Gas auf ihrer Oberfläche verdichten, hierdurch sich wieder bis zur hellen Rothglut erwärmen und die Flamme des Bunsenbrenners – gleich wie beim Döbbereiner'schen Feuerzeuge den Gasstrahl – aufs Neue entzünden. Durch die Bunsenflamme theilt sich dann die Entzündung auch der Flamme des Hauptbrenners mit.

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