Titel: Zur Nachweisung von Chlor, Brom und Jod.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 256/Miszelle 7 (S. 471)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj256/mi256mi10_7

Zur Nachweisung von Chlor, Brom und Jod.

Nach E. Hart (Zeitschrift für analytische Chemie, 1885 * S. 182) erhitzt man die gelöste Probe mit etwas Ferrisulfat und fängt die übergehenden Joddämpfe in. Stärkekleister auf. Ist das Jod übergetrieben, so kocht man mit übermangansaurem Kalium und fängt das überdestillirende Brom in Chloroform auf. Chlor bleibt im Rückstande.

E. Bergland (daselbst S. 184) will Chlor und Brom dadurch quantitativ scheiden, daſs er die Lösung mit einem Gemische von saurem Kaliumsulfat und Kaliumpermanganat versetzt und einen kräftigen Luftstrom hindurchtreibt, wodurch sämmtliches Brom ausgetrieben wird, während Chloride nicht zersetzt werden.

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