Titel: Verwendung von Magnesium für bengalische Flammen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 256/Miszelle 6 (S. 518–519)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj256/mi256mi11_6

Verwendung von Magnesium für bengalische Flammen.

Die Chemische Fabrik auf Actien, vormals E. Schering in Berlin empfiehlt in einem Rundschreiben folgende Flammenmischungen:

Für wieſses
Feuer
1 Th. Schellack
6 Th. salpetersaurer Baryt
2,5 Proc. Magnesiumpulver.
beide zusammengeschmolzen
und dann gemahlen.
Für rothes
Feuer
1 Th. Schellack
5 Th. salpetersaurer Strontian
2,5 Proc. Magnesiumpulver
beide zusammengeschmolzen
und dann gemahlen.

Diese Flammenmischungen verwendet man entweder in der Weise, daſs man dieselben, je nachdem man gröſseren oder geringeren Erfolg erzielen will, in |519| Streifen von etwa Fingerbreite streut und diese an einem Ende anzündet, oder aber, indem man sie in Zinkröhren füllt und so Magnesiumfackeln herstellt. Bei Gelegenheit des Fackelzuges, welcher am 31. März d. J. zu Ehren des Fürsten Bismarck veranstaltet wurde, betheiligte sich diese Fabrik mit 1000 Stück solcher Magnesiumfackeln. Diese waren 1m,5 lang, 2cm dick und hatten Hülsen aus ganz dünnem Zinkblech Nr. 2; letzteres verbrennt mit der Füllung. (Vgl. Weiſsfeuer 1884 252 391.)

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