Titel: Zur Herstellung von Paranitrobenzylidenchlorid.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 256/Miszelle 15 (S. 568)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj256/mi256mi12_15

Zur Herstellung von Paranitrobenzylidenchlorid.

Nach J. Zimmermann (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1885 S. 996) gelang es nicht, durch Einleiten von Chlor in p-Nitrotoluol p-Nitrobenzylidenchlorid zu erhalten (vgl. Farbwerke Höchst 1883 250 284).

Trägt man dagegen p-Nitrobenzaldehyd allmählich in die doppelte Menge Phosphorpentachlorid ein, so beobachtet man, wie der Aldehyd unter Wärmeentwickelung in dem Phosphorpentachlorid zuerst schmilzt und sich dann auflöst. Ist aller Aldehyd eingetragen, so erwärmt man noch kurze Zeit auf dem Wasserbade, läſst hierauf erkalten und gieſst die Masse in Eiswasser ein. Dadurch scheidet sich der neue Körper als Oel ab, das aber alsbald krystallinisch erstarrt. Das so erhaltene p-Nitrobenzylidenchlorid ist in Alkohol und Aether leicht, in Wasser unlöslich. Aus erstgenanntem Lösungsmittel krystallisirt es in kurzen, fast farblosen und wohl ausgebildeten Prismen vom Schmelzpunkte 460.

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