Titel: Arrowsmith's Sicherung für Schraubenwellen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 258/Miszelle 1 (S. 92)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj258/mi258mi02_1

Arrowsmith's Sicherung für Schraubenwellen.

Um den verhängniſsvollen Folgen eines Bruches im Wellenstrange bei Schraubenschiffen möglichst vorzubeugen, schlägt nach dem Engineer, 1885 Bd. 60 * S. 51 Arrowsmith in Manchester vor, wenigstens die am meisten gefährdeten Theile des Stranges, also das der Maschine nächstliegende Stück desselben und die in der Sternbüchse ganz unzugänglich liegende eigentliche Schrauben welle hohl anzuordnen und in der Höhlung einen im Falle eines Bruches als Nothwelle dienenden cylindrischen Kern unterzubringen. Dieser Kern ist mit der denselben umgebenden eigentlichen Welle nicht verkeilt, überträgt daher, so lange diese nicht zerstört ist, keine Arbeit und wird nicht auf Verwindung beansprucht. Bei einem Bruche der Welle bleibt daher der innere Kern auch unversehrt und kann zunächst die beiden Stücke der Hauptwelle in ihrer Lage erhalten und so weiterer Zerstörung vorbeugen. Sodann lassen sich aber auch die beiden Stücke der Hauptwelle durch Schrauben, welche zu beiden Seiten der Bruchstelle durch die Wandungen hindurchgeführt werden, mit dem Kerne verkuppeln, so daſs dieser im Stande ist, wenigstens soviel Kraft zu übertragen, um das Schiff steuerfähig- zu erhalten.

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