Titel: Zur Bestimmung des Mangans in Legirungen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 258/Miszelle 10 (S. 95)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj258/mi258mi02_10

Zur Bestimmung des Mangans in Legirungen.

Zur Bestimmung des Mangans in Legirungen fällt Diehl (Chemische Industrie, 1885 S. 206) Eisen und Mangan zusammen, glüht, wiegt und bestimmt das Eisen, so daſs sich Mangan aus dem Unterschiede beider Bestimmungen ergibt. Dabei hat sich gezeigt, daſs nur die kohlensauren und organischsauren Alkalien, welche durch Oxydationsmittel alkalisch werden können, zu hohe Zahlen ergeben, weil Alkali in das Mangansuperoxyd eingeht, welches sich nicht auswaschen läſst. Dagegen sind Alkalien mit starken Mineralsäuren, sowie Ammonsalze unschädlich. Man hat bei Legirungen daher nur mittels Schwefelwasserstoff die Metalle abzuscheiden und kann in den meisten Fällen im Filtrate das Mangan mit dem Eisen mittels Brom und Ammon fällen. Die Bestimmung des Eisens in dem geglühten Niederschlage von Mn3O4 + Fe2O3 ist einfach und genau, besonders wenn man nach dem Lösen und Eindampfen in Salzsäure mit ausgekochtem Wasser aufnimmt und die Ausscheidung des Jodes mit Jodkalium im Kohlensäurestrome vor sich gehen läſst. In 1½ Tagen kann man eine genaue Mangan- und Eisenbestimmung ausführen.

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