Titel: Ueber die Löslichkeit einiger Salze in Wasser.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 258/Miszelle 6 (S. 93–94)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj258/mi258mi02_6

Ueber die Löslichkeit einiger Salze in Wasser.

G. A. Raupenstrauch (Monatshefte der Chemie, 1885 S. 563) hat die Löslichkeit einiger Salze bei verschiedenen Temperaturen untersucht. Von seinen Ergebnissen kommen hier folgende in Betracht.

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Die Löslichkeit des Chlornatriums in 100 Th. Wasser ist:

Löslichkeit nach
Temp. Raupenstrauch Andreae
35,571 35,63
10 35,684 35,69
20 35,853 35,83
30 36,079 36,03
40 36,361 36,32
50 36,699 36,67
60 37,091 37,06
70 37,541 37,51
80 38,046 38,00.

Zum Vergleiche sind die bezüglichen Zahlen von Andreae aus dem Journal für praktische Chemie, 1884 Bd. 29 S. 456 beigesetzt.

Die Versuche mit Gyps ergaben folgende Zahlen für schwefelsaures Calcium:

Temp. Löslichkeit Temp. Löslichkeit
0,1765 50° 0,2083
10 0,1922 60 0,2032
20 0,2039 70 0,1960
30 0,2107 80 0,1868
40 0,2115 90 0,1757.

Gyps, bei 125 bis 130° gebrannt, nimmt das Krystallwasser leicht wieder auf und zeigt schon nach 2½stündigem Schütteln die Löslichkeit des ungebrannten Gypses. Gyps, bei 250° und darüber gebrannt, ist löslicher als Krystallwasser haltiger; bei 250° gebrannt, zeigt die Lösung schon nach 10 Tagen den normalen Gehalt, bei Rothglut gebrannt, erst nach 10wöchentlichem Stehen. Je höher also die Temperatur war, bei welcher er gebrannt wurde, um so längere Zeit ist erforderlich, bis die Lösung auf den normalen Gehalt herabgeht.

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