Titel: Zur Prüfung des Rosenöles.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 258/Miszelle 9 (S. 94–95)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj258/mi258mi02_9

Zur Prüfung des Rosenöles.

F. A. Flückiger (Archiv der Pharmacie, 1885 Bd. 223 S. 185) mischte 0g,5 eines unzweifelhaft echten Rosenöles aus Kazanlik mit 2g,5 Chloroform und 10g Weingeist von 0,83 sp. G. Es schieden sich 47mg, also 9,2 Proc. Stearopten aus. Von Schimmel und Comp. in Leipzig hergestelltes Rosenöl gab 28,8 Proc. Stearopten. Hanbury fand in verschiedenen Rosenölen 4,3 bis 68 Proc.

Zur Prüfung von Rosenöl kann an eine Bestimmung des Stearoptens nicht gedacht werden, obschon dieselbe eigentlich wohl zu empfehlen wäre. Denn je mehr des geruchlosen Stearoptens ein Oel enthält, desto weniger wird der allein werthvolle riechende, flüssige Antheil betragen, vorausgesetzt, daſs keine Fälschung vorläge; dies ist aber immer der Fall, bis gewissenhafte Fabriken |95| den Artikel in die Hand nehmen, wozu, wie erwähnt, in Leipzig ein guter Anfang gemacht worden ist.

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