Titel: Hutchinson's Verfahren zur Herstellung von Gummirohren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 258/Miszelle 5 (S. 141)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj258/mi258mi03_5

Hutchinson's Verfahren zur Herstellung von Gummirohren.

Die beim Verlassen der Preſsmaschine noch weichen und klebrigen Gummirohre müssen sehr behutsam behandelt werden, um dieselben nicht auszudehnen, da sie in die ursprüngliche Länge nicht mehr zurückgehen. Bisher werden die Gummirohre daher mit Seifensteinpulver bestreut, welches hängen bleibt, und nach dieser Vorbereitung zur Vulkanisirung in einen Kessel gebettet und der Wirkung von Kesseldampf ausgesetzt. Bei diesem Verfahren bleiben nun die Gummirohre staubig und matt. Zur Erzielung eines in- und auswendig glatten Gummirohres für Gasleitungen u. dgl. bringt deshalb Myron H. Hutchinson in Mannheim (* D. R. P. Kl. 39 Nr. 32983 vom 4. März 1885) in der Rohrwandung der Länge des Rohres noch Drähte oder Fäden an, welche das Rohr hindern, sich auszudehnen, und erlauben, daſs man dasselbe senkrecht aufhängt. In dieser Stellung wird das Rohr dann innen und auſsen gefirniſst und bei trockener Hitze vulkanisirt. Die Herstellung solcher Rohre kann auf der bekannten Maschine zum Decken von Kabeldrähten erfolgen.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: