Titel: Der Bergwerks- und Hüttenbetrieb Oesterreichs.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 258/Miszelle 7 (S. 238–239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj258/mi258mi05_7
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Der Bergwerks- und Hüttenbetrieb Oesterreichs.

Nach dem Statistischen Jahrbuch des k. k. Ackerbauministeriums für 1884 (Wien 1885) lieferten die österreichischen Hütten im J. 1884:

Gold 0,027t
Silber 34,857
Quecksilber 498,82
Kupfer 681,4
Frischroheisen 476431,6
Gieſsereiroheisen 63189,4
Blei 8511,3
Glätte 3599,3
Zink 4535,7
Zinn 39,6
Wismuth 0,985
Antimon 168,59
Uranpräparate 3,201
Schwefel 256,7
Schwefelkohlenstoff 19,5
Kupfervitriol 2,5
Eisenvitriol 2111,4
Vitriolstein 4349,1
Schwefelsäure und Oleum 11241,6
Alaun 1916,6
Mineralfarben (ohne Uran) 1026,2

Golderze wurden in Salzburg und Böhmen (bei Eule), Sibererze nur in Böhmen gewonnen; Przibram lieferte 34707k Silber. Von Quecksilbererzen wurden zwar 27t,3 zu Kotschna in Karaten gefördert; dieselben liegen aber noch unverwerthet bei der Grube, so daſs nur Krain Quecksilbererze liefert; Idria förderte 55300t, St. Anna und Littai 1769t. An metallischem Quecksilber wurden in Idria 481853k, in St. Anna 12293k und in Littai 4674k gewonnen; von der Erzeugung in Idria wurden 44000k zur Zinnoberfabrikation verwendet.

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