Titel: Ueber Nahrungsmittel (Patentklasse 53).
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1885, Band 258/Miszelle 6 (S. 334)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj258/mi258mi07_6

Ueber Nahrungsmittel (Patentklasse 53).

Um Butter haltbar zu machen, wird nach O. Rudolphi in Leipzig (D. R. P. Nr. 33828 vom 1. März 1885) der zum Verbuttern bestimmte Rahm zunächst unter Umrühren erhitzt, dann rasch abgekühlt.

G. Ripberger in Dresden (D. R. P. Nr. 33092 vom 12. Februar 1885) will die namentlich zur Versorgung von Militär und Schiffen bestimmten Nahrungsmittel in Säcke oder Kisten packen, die mit einem aus Baumwolle gebildeten und mit Bitterstoffen und Salz getränkten Filter ausgekleidet sind.

Nach H. Ketelsen und C. Grothe in Lübeck (D. R. P. Nr. 33227 vom 13. Januar 1885) werden die Nahrungsmittel durch Berieseln mit Wasser unter gleichzeitiger Einwirkung von Kälte mit einer Eiskruste überzogen und in kalten Räumen aufbewahrt. (Vgl. Mignon 1885 255 215.)

Zur Gewinnung eines Futtermittels aus den bei der Herstellung von Zellstoff erhaltenen alkalischen Laugen werden diese nach C. H. Voigt in Pegau (D. R. P. Nr. 33235 vom 24. März 1885) mit Schwefelsäure neutralisirt, wobei sich unter Bildung von Natriumsulfat die organischen Stoffe als höchst fein zertheilter Niederschlag ausscheiden, welche, durch Pressen von der Sulfatlösung getrennt, hierauf noch mit Wasser ausgewaschen wird, um dann nochmals gepreſst und in Kuchenform gebracht zu werden.

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