Titel: Ueber Neuerungen an Fallhämmern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 259 (S. 212–218)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj259/ar259080

Ueber Neuerungen an Fallhämmern.

Patentklasse 49. Mit Abbildungen auf Tafel 14.

Fallhämmer, bei denen am Hammerbär eine prismatische Stange befestigt ist, um durch diese mittels zweier im entgegengesetzten Sinne umlaufender Reibungsrollen den Bär empor zu heben und beim Auseinanderrücken |213| der Rollen nach Belieben fallen zu lassen1), können mit einer auf die Dauer sicher arbeitenden Steuerung nicht versehen werden, so daſs sie nur für gröbere Schmiedearbeiten und zum Prägen zu verwenden sind. Da die Reibungsrollen die Hammerbärstange in der Breite derselben nur in Linien angreifen, nützt sich die Stange sehr ungleich ab, so daſs man schon nach kurzem Gebrauche des Hammers ein so sicheres Arbeiten in Bezug auf die Schlag Wirkung, wie mit einem Dampfhammer, nicht mehr auszuführen im Stande ist.

Diesem Uebelstande ist bei dem Fallhammer von Max Hasse und Comp. in Berlin (vgl. 1879 234 * 364) abgeholfen, indem, wie bereits von F. H. Richards im Nordamerikanischen Patente Nr. 177960 vom 30. Mai 1876 angegeben ist, die Hammerbärstange nach oben zu dicker, d.h. keilförmig ausgeführt wurde, wodurch der Hammer zwischen den Reibungsrollen in beliebiger Höhe stets sehr leicht aufgefangen werden kann. Die Stange wird jedoch auch hierbei noch mit der Zeit eine ungleichmäſsige Abnutzung erfahren.

Um diesen letzteren Uebelstand bedeutend herabzuziehen und dabei einen sicher zu steuernden Fallhammer der genannten Art zu erhalten, verwendet W. Hassel in Hagen i. W. (* D. R. P. Nr. 31223 vom 12. August 1884) bei seinem Reibungsfallhammer zwei in demselben Sinne umlaufende Planscheiben, zwischen welchen die Hammerstange gefaſst wird. Die Einrichtung dieses Hammers sammt seiner Steuerung ist in Fig. 1 bis 3 Taf. 14 veranschaulicht. Die Holzstange 6, welche an ihrem unteren Ende den schmiedeisernen Bär B trägt, läuft zwischen den beiden Planscheiben a und a1; letztere sind entweder auf zwei an einander stoſsende, in ihrer Längsrichtung verschiebbare Wellen fest aufgekeilt, oder auf einer fest gelagerten Welle mittels Keil und Nuth verschiebbar angeordnet. In beiden Fällen werden die Scheiben a und a1 durch Riemen in der gleichen Richtung umgedreht und können durch eine Steuerung gegen einander, d. i. zum Heben des Hammers, oder von einander, d. i. zum Loslassen der Stange bezieh. zum Fallen des Hammers beliebig verschoben werden. Diese Steuerung besteht aus den langen Hebeln h, welche mittels ihrer gabelförmigen Enden die Naben der Scheiben a und a1 umfassen. Zwischen die beiden anderen Hebelenden tritt der Keil k, welcher auf der Steuerstange s verstellbar angeordnet ist. Die Steuerstange s stützt sich auf den Hand- oder Fuſshebel g bezieh g1, so daſs durch diese der Keil k zwischen die Hebel h gedrückt und dadurch die Scheiben a und a1 an die Stange b zum Hochheben des Hammers beliebig angepreſst werden können. Die selbstthätige Ausrückung beim Hochheben des Bars erfolgt beim Freiwerden des Hebels g oder g1 durch die Wirkung der die Hebel h verbindenden Spiralfeder l und einer zweiten Spiralfeder l1 auf der Stange s. Auf dem Handhebel g ist ein |214| verstellbares Gegengewicht d angebracht, welches so eingestellt wird, daſs der Keil k stets nach oben zu gedrückt und der Bär beim Freilassen des Handhebels durch Erfassen der Stange h gehoben wird. Damit der Bär hierbei nicht über eine gewisse höchste Stellung steigen kann, ist die Holzstange b am unteren Ende bei i (Fig. 3) unterschnitten. In der höchsten Stellung wird der Bär durch die Scheiben a und a1, welche schlieſslich nur noch eine kleine Seitenfläche der Stange b berühren, in der Schwebe gehalten.

Die Rollen r dienen als Seitenführung für die Stange b, welche, wie in dem Oesterreichisch-Ungarischen Patente vom 11. August 1885 angegeben ist, einen T-förmigen Querschnitt besitzt (vgl. Fig. 3), um nur die äuſseren Ränder der Scheiben a und a1 auf die Stange b wirken zu lassen, was ein bedeutend schnelleres Heben des Hammers zur Folge hat, als wenn die Stange b in ihrer ganzen Breite an der Planfläche der Scheiben anliegt.

Das Hammergestell wird entweder aus mehreren schmiedeisernen Säulen t, an welche die Führungen f befestigt werden, oder aus einem einzigen guſseisernen Ständer von passender Form gebildet. In letzterer Form wird der beschriebene Fallhammer von Heuser und Hassel in Hagen i. W. für Bärgewichte von 100, 150, 200 und 250k zur Ausführung gebracht.

Bekanntlich besitzen die Riemenfallhämmer, welche im Allgemeinen auch nur zur groben Schmiedearbeit und namentlich bei der Blechbearbeitung Verwendung finden können, den Nachtheil, daſs sich der Riemen auf seiner Wickelrolle stark erhitzt und nach und nach vollständig brüchig wird. Um diesem Uebelstande abzuhelfen, ordnet E. Hammesfahr in Foche bei Solingen (* D. R. P. Nr. 33 521 vom 14. Februar 1885) eine Leitung aus Röhren von etwa 20mm Durchmesser an, die im Inneren der Riemenrolle ausmündet und durch welche kalte Luft geblasen wird, so daſs also die Umfangsfläche der Rolle beim Arbeiten des Hammers beständig gekühlt wird.

W. Bremker in Schönenberge bei Halver (* D. R. P. Nr. 31984 vom 16. December 1884) hat an seinem nur für Fuſsbetrieb bestimmt gewesenen Riemenfallhammer (vgl. 1882 243 * 105) eine neue Steuerung angebracht, um denselben in allen Fällen auch für Kraftbetrieb benutzen zu können. Diese Steuerung besteht im Wesentlichen in einer Ausrückvorrichtung, durch welche der Hammer auch bei Kraftbetrieb ganz sicher selbstthätig regiert wird.

Die Anordnung des Gestelles, der Chabotte, des Ambosses, des Hammerbärs u.s.w. sind im Wesentlichen unverändert geblieben, aber statt nur eines Auffangriegels für den Hammerbär sind des meist schwereren Bärgewichtes wegen zwei Riegel A und A1 (Fig. 4 und 5 Taf. 14) angebracht worden. Dieselben werden mittels der durch die Stangen C verbundenen Hebel B und D gleichzeitig bewegt. Durch die Feder F |215| bringen diese Hebel die Riegel A und A1 stets in die zum Halten des Bärs bestimmte Lage. Die Nase n am Riegel A (Fig. 4) verhütet ein zu weites Vorschieben der beiden Riegel.

Die selbstthätige Ausrückung des Antriebes der Riemenrolle G durch die Reibungskuppelung H erfolgt beim Hochgehen des Hammerbärs in folgender Weise: An die Kopfplatte J des Hammergestelles sind die Lager K angegossen, welche die im Querschnitte quadratische Achse L tragen; auf letzterer ist der Hebel N befestigt, dessen Arm M so gebogen ist, daſs dieses Hebelende von dem hochgehenden Hammerbär angestoſsen und in Folge der auf der Achse L festsitzenden Gabelhebel O die Kuppelung H gelöst wird. Der Hebelarm N ist durch die Stange P mit dem Handhebel Q in Verbindung, welcher am Fuſse des Hammergestelles drehbar befestigt ist und zum Schlieſsen und Lösen der Reibungskuppelung von Hand aus dient. Auf einer Seite trägt der Hebel Q das Gewicht R, welches die Reibungskuppelung stets zu lösen strebt. Die Antriebsachse des Hammers wird von der Riemenscheibe S ununterbrochen bewegt. Zur Verhütung eines unbeabsichtigten Herabfallens des Bars, wenn derselbe zur Verrichtung irgend einer Arbeit hochgezogen ist, sitzt an dem Hebel B die Sperrklinke U. Um zu verhüten, daſs der Bär, wenn er unten liegt, in Folge irgend eines zufälligen Druckes auf den Hebel Q, in die Höhe gehe, ist an dem Hebel Q der Haken v angebracht, welcher, durch die Schraube W festgehalten, ein Einrücken der Kuppelung H nicht zuläſst.

Einen Riemenfallhammer für verschiedene Fallhöhen von zweckmäſsiger Anordnung hat Gabr. N. Schönberg in Boulogne sur Seine (* D. R. P. Nr. 31512 vom 2. Juli 1884) angegeben. Um die Erschütterungen, welche beim Aufschlagen des Hammers auf den Amboſs auftreten, von den übrigen Theilen des Hammergerüstes möglichst abzuhalten, sind bei den Verbindungen der Führungsstangen des Hammerbärs mit dem Ober- und Untertheile des Gestelles elastische Platten, z.B. Lederscheiben, Brettchen, Eisenplatten u. dgl. eingelegt. Diese elastische Verbindung ist auſserdem auch noch so beschaffen, daſs man durch Wegnehmen einander entsprechender Platten bei jeder der Führungsstangen gröſsere Abnutzungen der letzteren bequem ausgleichen kann, wodurch ein schiefes Aufschlagen des Hammers auf die Schmiedestücke völlig vermieden wird.

Ferner hat Schönberg die am oberen Ende des Hammergerüstes gelagerte Riemenscheibe, über welche der den Hammerbär tragende Riemen gelegt ist, mit elastischer Lagerung versehen, um den Riemen zu schonen, indem dadurch der Riemen beim Anheben des Hammerbärs nicht so nachtheilig, wie bei den gewöhnlichen Riemenfallhämmern in Anspruch genommen wird. (Vgl. Kircheis 1882 244 * 190. 1884 251 * 468. H. Meier 1883 248 * 489.)

Schlieſslich hat Schönberg seinen Fallhammer mit einer Steuerung Ersehen, welche die Reibungskuppelung entweder von Hand, oder selbstthätig |216| durch den Hammerbär zu bewegen gestattet und eine Aenderung der Fallhöhe des Hammers zuläſst. Der hochgehende Hammerbär wird auch noch durch Buffer aufgefangen.

Bei dem in Fig. 6 bis 12 Taf. 14 dargestellten Fallhammer, dessen Hammerbär bis 150k schwer ist, wird der Bär durch die beiden quadratischen Stangen a geführt, deren untere Enden in dem Untersatze b für die Chabotte eingelassen sind. In der betreffenden Oeffnung dieses Untersatzes bleibt rings um die Stangen a so viel Spielraum, daſs man mehrere Lederstücke um den eingebetteten Stangentheil legen kann und auſserdem, wie aus Fig. 6 und 7 ersichtlich, gleich den Lederstücken in einem Winkel abgebogene dünne Metallplättchen d. Den Winkelstückchen aus Leder und Metall gegenüber bringt man in dieselbe Oeffnung auf die andere Stangenseite gleiche Ausfütterungen e an. Die Futterstücke d und e erstrecken sich auf die ganze Tiefe der Oeffnung im Untersatze b, in welcher mittels eines durch Keilbolzen fest anzuziehenden Seitendeckels f1 die unteren Stangenenden von ihren Futterstücken fest umschlossen gehalten werden. Ebenso werden die oberen Enden der Führungsstangen a, welche, wie aus Fig. 8 ersichtlich, allmählich bis auf halben Querschnitt abgeschwächt sind, mit Lederstückchen und Metallplättchen von gleicher Dicke umlegt, worauf man mittels starker Schrauben den Deckel c, nachdem man dessen Innenfläche mit zusammengenieteten Lederstücken belegt hat, fest gegen die Führungsstangen schraubt. Hierbei hat man es in der Hand, durch Zwischenfügen oder Fortnahme dünner Blechplättchen den Gang des Hammerbärs in der Führung leicht und zugleich doch sicher zu machen, ohne Lederstücke entfernen zu müssen. Die Führungsstangen werden in verschiedenen Höhen durch mit Ledereinlagen versehene Halter g gehalten, deren Bolzen mittels Muttern im Hammergerüste h stellbar befestigt werden können. Alle die elastischen Stücke werden in Folge der starken Erschütterungen bei dem Aufschlagen des Hammers auf das Schmiedestück zusammengepreſst, aber nur bis auf bestimmte Dicke, so daſs nach einer nachträglichen Regelung diese lange Zeit hindurch erhalten bleibt, ohne nennenswerthe Abnutzung der auf einander gleitenden Flächen. Sobald die Abnutzung indessen bedeutender wird, hat man nur ein oder zwei Blechstücke aus dem Zwischenfutter zu entfernen. Man kann auf diese Weise den Querschnitt der Führungsstangen a ausnutzen, ohne zugleich eine mangelhafte Führung des Hammers an denselben sich einstellen zu lassen. In Folge dessen lassen sich dieselben Stangen für alle Aufschlaggeschwindigkeiten des Hammerbärs verwenden.

Die Ständer h (Fig. 9 und 10) des Hammergerüstes sind unten an dem Untersatze b für die Chabotte und oben an der Kopfplatte i befestigt. Der Hammerbär K wird mittels des Riemens x gehoben, welcher über die Rolle y hinweg nach der auf der Welle v sitzenden Scheibe w (vgl. Fig. 12) geführt ist. Diese Welle wird mittels der von Schönberg |217| (* D. R. P. Kl. 47 Nr. 25 571 vom 13. Februar 1883) vorgeschlagenen Reibungskuppelung angetrieben, welche im Inneren der Scheibe j angeordnet ist. Die Ein- und Ausrückung der Kuppelung erfolgt von der Steuerstange f aus, welche den Kniehebel c beeinfluſst, der mittels Hebel e, Zugstange und Hebel m auf den in der Führung p gleitenden Bolzen n wirkt, welcher die Verschiebung der kurzen, im Lager k drehbaren Welle s (Fig. 11) herbeiführt; letztere trägt an ihrem freien Ende die Scheibe j, in deren Innerem der fest mit der Welle s verbundene, mit Leder ausgekleidete Reibungskörper angeordnet ist.

Die Verbindung des Bolzens n mit der Welle s erfolgt mittels des in letzterer befestigten Zapfens r (Fig. 11), der sich gegen das Ende des Bolzens n stützt, während ein mit dem letzteren verbundener Ring u hinter einen Bund des Zapfens r faſst. Durch eine Nachstellbarkeit der Verbindung von n mit u, sowie der in den Augen des Hebels m angeordneten Schalen und Stellschrauben o ist man in der Lage, die zur Ein- oder Ausrückung der Kuppelung nöthige sehr geringe Verschiebung der Welle s, welche nur Bruchtheile von Millimeter zu betragen hat, sicher vorzunehmen. Die Welle v findet zu diesem Zwecke einen achsialen Stützpunkt in dem Spurzapfen l. Der Kniehebel c ist bei d1 (Fig. 9) drehbar an dem rechten Ständer h gelagert und wird durch die Stange f bewegt, welche in den am Ständer befestigten Armen geführt und durch die gegen Bunde oder Stellscheiben wirkende Spiralfeder j1 beständig-gehoben wird. Dieser Stellung der Stange f entspricht die Ausrückung der Reibungskuppelung, so daſs durch Herabziehen der Stange f, d.h. durch Zusammendrücken der Feder j1 eine Einrückung der Kuppelung bewirkt wird. Diese Verschiebung der Stange f geschieht entweder von Hand mittels des Handhebels q, oder von dem Hammerbär K aus selbstthätig mittels des Hebels q; dieser ist mit der Steuerstange f verstellbar verbunden, um den Schlag des Hammers verändern zu können. Die Reibungskuppelung bleibt so lange eingerückt, als die Stange f gesenkt ist; um dieselbe während des ganzen Hubes des Bars selbstthätig in dieser Stellung zu erhalten, ist unmittelbar unter der Kopfplatte i der Sperrriegel r1 angebracht (Fig. 9), welcher ein Hochgehen der Stange f verhindert. Dieser Riegel kann entweder von Hand mittels der Stange h1 zurückgezogen werden, oder es erfolgt die Verschiebung desselben selbstthätig, wenn der Bär am oberen Ende seines Hubes angekommen ist. Hierbei tritt eine der Bufferstangen l in Thätigkeit. Die Stangen l heben sich, sobald die Ansätze j2 des Bars gegen sie stoſsen. Der Hebel m1 wird hierbei gehoben und verschiebt den Riegel r1. Durch die Buffer wird einerseits der Stoſs des Bars gegen die Kopfplatte i abgeschwächt, andererseits aber auch eine gewisse Anfangsgeschwindigkeit für den hierauf niederfallenden Hammer erreicht.

Soll der Hammerbär nur einen begrenzten Hub ausführen, so hält man den Riegel r1 fortwährend zurückgezogen und bestimmt den Hub |218| mit dem Steuerhebel c1 allein. Unterhalb der Platte i sind an Ansätzen Haken t drehbar gelagert, welche zum Auffangen und Festhalten des Hammerbärs in seiner höchsten Lage dienen. Diese Haken werden gleichzeitig mit dem Riegel r1 von b1 aus bewegt und beide gemeinschaftlich in bezieh. auſser Sperrlage gebracht. Die Stange b1 kann durch einen Tritt- oder Handhebel bewegt werden. Der Antrieb der Reibungskuppelung j erfolgt durch einen Riemen von der auf der Vorgelegewelle angebrachten Riemenscheibe i1 aus.

Um die Stöſse, welche sonst beim Aufwinden des Hammerbärs auftreten, abzuschwächen und nicht auf das Hammergerüst und die Kuppelung u.s.w. zu übertragen, ist die Rolle y (Fig. 12) elastisch gelagert. Die Lager d1 in dem oberen Gestelltheile sind in Schlitzen geführt und werden durch Kautschukscheiben c2 gestützt.

Bei dem Anschlieſsen des Riemens an die Oese n1 sind eine Reihe Lederstücke zwischengelegt, so daſs der Riemen x selbst nach einem gröſseren Kreise um den Oesenzapfen m2 gelegt und sein Ende dann in bekannter Weise vernietet ist. Durch diese Verbindung wird eine elastische, gegen Stöſse gesicherte Aufhängung des Bars erzielt, da die eingelegten Lederstücke ein Futter bilden, das auſserdem den Riemen gegen Bruch oder Beschädigung schützt, da derselbe nicht so scharf umgebogen zu werden braucht. Der Riemen x ist nach oben zu breiter, so daſs er am Befestigungspunkte der Scheibe w am breitesten ist, was eine sichere Befestigung und gleichmäſsige Beanspruchung, entsprechend der zu hebenden Last, zur Folge hat.

Will man von der selbstthätigen Steuerung des Hammers Abstand nehmen, so kann man den Hebel c1 (Fig. 10) unmittelbar durch eine Stange mit dem Kniehebel c verbinden; auch können die Fanghaken t ganz fortfallen.

Bei gröſseren Fallhöhen, also auch gröſseren Aufschlaggeschwindigkeiten gibt Schönberg für diese Hammerart eine andere Ausführung an, welche in der Patentschrift ausführlich beschrieben ist.

|213|

Vgl. Kechnie 1860 155 * 16. Massey 1882 245 * 493. Dreyse 1883 247 * 15, Remington 1884 253 * 16.

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