Titel: Bähr's Regulator für Glühlichtbeleuchtung, insb. für Bühnenzwecke.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 259/Miszelle 7 (S. 54)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj259/mi259mi01_7

Bähr's Regulator für Glühlichtbeleuchtung, insb. für Bühnenzwecke.

Zur Regulirung der Lichtstärke bei einer oder mehreren Gruppen von elektrischen Glühlichtlämpchen benutzt Hugo Bahr in Dresden (* D. R. P. Kl. 21 Nr. 32736 vom 11. December 1884) die Ein- und Ausschaltung von Drahtwiderständen. Der Draht wird in der bei Rheostaten auch sonst üblichen Weise auf Serpentinsteincylinder aufgewickelt, welche zur Aufnahme der in der Widerstandsleitung sich entwickelnden Wärme dienen sollen. Die Drahtrollen sind in einem Kasten angeordnet und über jeder läſst sich ein mit der Stromzuführung verbundener Schieber an einer Leitstange bewegen, mittels dessen eine beliebige Anzahl der Drahtwindungen sich aus dem Stromkreise einer Beleuchtungsgruppe ausschalten läſst. Sollen eine oder mehrere Lampengruppen allmählich ganz oder theilweise verdunkelt werden, so braucht man nur mittels einer geeigneten Bewegungsvorrichtung gleichzeitig oder nach einander deren Schieber so zu bewegen, daſs sie mehr Widerstand einschalten. Will man dagegen alle Gruppen zugleich plötzlich verdunkeln, so schaltet man, ohne Aenderung der Stellung der einzelnen Schieber, die nach den Schiebern führenden Leitungen aus und an ihrer Stelle eine andere ein, welche den Strom bloſs nach dem Anfange jeder Rolle führt. Die umgekehrte Bewegung der Schieber würde die betreffenden Gruppen heller leuchten lassen.

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