Titel: Verfahren zur Reinigung mit Kalk geschiedener Rübensäfte.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 259/Miszelle 9 (S. 103)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj259/mi259mi02_9

Verfahren zur Reinigung mit Kalk geschiedener Rübensäfte.

Nach Th. Drost (Oesterreichisch-Ungarisches Patent Kl. 89 vom 20. August 1885) wird der in bekannter Weise geschiedene Rübensaft mit Kohlensäure auf etwa 0,12 Proc. CaO absaturirt; in der zweiten Saturation wird jede Pfanne ebenfalls so lange saturirt, bis die Alkalität etwa 0,03 bis 0,035 Proc. CaO beträgt. Wenn der Saft von den zweiten Filterpressen kommt, gelangt derselbe, ohne erwärmt zu werden, mit einer Temperatur von etwa 75° in die Reinigungspfannen. Hier wird derselbe, um gereinigt und entfärbt zu werden, mit einer Lösung von saurer oder neutraler schwefligsaurer Magnesia einige Minuten lang aufgekocht und alsdann über Filterpressen filtrirt. Ist der aus besonders schlechter Rübe gewonnene Dicksaft dunkel, oder weist er keinen genügenden Reinheitsquotienten auf, so kann demselben durch einen kleinen Kalkzusatz eine Alkalität von etwa 0,2 bis 0,4 gegeben und diese mittels saurer oder neutraler schwefligsaurer Magnesia oder Kohlensäure auf etwa 0,04 herabgebracht werden. Nach dieser Behandlung geht der Dicksaft abermals über Filterpressen und kann sodann anstandslos verkocht werden.

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