Titel: F. Schade's Herstellung von Holzwolle aus Schleifholzabfällen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 259/Miszelle 2 (S. 145)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj259/mi259mi03_2

F. Schade's Herstellung von Holzwolle aus Schleifholzabfällen.

Zur Umwandlung der bei der Holzschleiferei übrig bleibenden groben Holzsplitter in Holzwolle (vgl. L. Baumann 1885 256 * 177) will F. G. Schade in Holzkirch bei Lauban (* D. R. P. Kl. 55 Nr. 33370 vom 21. Mai 1885) eine mit Kratzern beschlagene Trommel benutzen, welche die durch ein Cylinderpaar zugeführten Holzabfälle auflösen soll. Die abgerissenen Holzspäne werden dabei über einen den Cylinder theilweise eng umgebenden Rost aus Rundeisenstäben gestrichen. Zur feineren Aufarbeitung soll die Kratzentrommel dann mit einer entgegenstehenden Kratzenhülle umgeben und die Späne in einem Trichter an einer Stelle zwischen die beiderseitigen Kratzen zahne eingeführt werden; an einer anderen Stelle der Umhüllung werden die wollartig zerkleinerten Holzfasern ausgeworfen. – Da die Kratzen sehr bald unbrauchbar werden, ercheint der Vorschlag von fraglichem Werthe zu sein.

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