Titel: J. Lemoine's Wagenbremse.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 259/Miszelle 2 (S. 194)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj259/mi259mi04_2

J. Lemoine's Wagenbremse.

Bei den Wagen der Compagnie generale des Omnibus in Paris ist nach dem Génie civil, 1885 Bd. 7 * S. 135 eine von J. Lemoine angegebene Bremse mit gutem Erfolge in Anwendung, bei welcher ein aufgewickeltes Seil das Andrücken der Bremsklötze bewirkt. Die Bremse ist vom Kutschersitze aus einfach durch einen Fuſstritt schnell in Wirkung zu setzen und diese Wirkung ebenso rasch wieder aufzuheben, so daſs den Pferden das Anziehen nach dem Bremsen erleichtert wird. Um die Nabe jedes Wagenrades ist lose ein Seil geschlungen und stehen die Enden dieser Seile mit einem Tritthebel am Kutschersitze und den Bremsklötzen in Verbindung. Tritt demnach der Kutscher auf seinen Hebel, so werden die Seile angespannt und dadurch in Folge der Reibung auf den Radnaben aufzuwickeln gesucht, wobei sie die Bremsklötze einziehen (vgl. Heberlein, 1872 206 * 252). Der Kutscher hat zur Seite noch einen Handhebel, welcher in einem mit Einkerbungen versehenen Bogen festgestellt werden kann und mit dem Bremsseile ebenfalls verbunden ist, um verschiedene Grade der Hemmung hervorzubringen.

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