Titel: Selbstthätiger Contactunterbrecher für verankerte Seeminen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 259/Miszelle 2 (S. 333–334)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj259/mi259mi07_2

Selbstthätiger Contactunterbrecher für verankerte Seeminen.

M. Selig jun. und Comp. in Berlin (* D. R. P. Kl. 21 Nr. 33058 vom 23. December 1884) bezwecken durch ihren selbstthätigen Contactunterbrecher für verankerte Seeminen, die ausgelegte Mine selbstthätig auſser Wirksamkeit zu setzen, so daſs dann namentlich jede Gefahr beim Wiederaufnehmen der Mine vermieden ist. Die Thätigkeit dieses Contactunterbrechers beruht darauf, daſs eine, den Boden eines geschlossenen Metallgehäuses bildende, auf den in einer gestimmten Wassertiefe vorhandenen Wasserdruck abgeglichene Druckplatte durch die Zu- und Abnahme dieses Druckes bei Fluth und Ebbe ein- bezieh. ausgedrückt wird; die Bewegung der Druckplatte übertragen – zu gröſserer Sicherheit – zwei Federn zunächst auf zwei auf einer und derselben Achse atzende Schalträder und mittels Schneckengetriebe auf eine stehende Welle und einen auf derselben sitzenden und über einem Theilbogen verstellbaren Arm. Dieser Arm wird anfänglich auf dem Theilbogen so eingestellt, daſs er nach Verlauf einer bestimmten Zeit durch die in derselben eintretende Zahl von Fluthen an einer Stelle eintrifft, wo er den in die Leitung von der Stromquelle nach der Mine eingeschalteten Stromschlieſser von seinem Contactstifte abhebt und hierdurch die Leitung unterbricht. Um einem Wiederschlieſsen der |334| Leitung bei etwaigem Weitergehen des Armes vorzubeugen, ist eine Schleppfeder angeordnet, welche dann rechtzeitig zurückfedert und durch ihr Dazwischentreten das Wiederschlieſsen der Leitung verhindert.

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