Titel: Leimwärmapparat für Buchbindereien.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 259/Miszelle 3 (S. 379–380)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj259/mi259mi08_3
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Leimwärmapparat für Buchbindereien.

L. Hertz in Warschau und G. v. Nawrocki in Berlin (* D. R. P. Kl. 11 Nr. 33693 vom 21. Juni 1885) haben einen Apparat zum Flüssighalten von Leim angegeben, bei welchem der Leim in dünner Schicht durch Dampf für das Durchziehen ganzer Papptafeln warm gehalten wird. In einen auf Füſsen stehenden viereckigen Dampfkessel ist eine nur für Holzkohlen berechnete Feuerung eingebaut und läuft der Dampfraum oben am Kessel in zwei flache Kammern aus, welche auf ihrer oberen Fläche Pfannen zur Aufnahme des Leimes bilden. In der Mitte zwischen beiden Pfannen ist Platz zum Aufstellen der Kochtöpfe für den Leim, aus welchen der letztere in die Pfannen immer nachgegossen werden kann. Die Papptafeln werden mit der zu beklebenden Seite nach unten einfach über den Spiegel des flüssigen Leimes in den Pfannen hinweggezogen.

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