Titel: Die Stärke der Telephonströme.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 259/Miszelle 2 (S. 520)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj259/mi259mi11_2

Die Stärke der Telephonströme.

Prof. Ch. R. Cross in Boston und J. Page haben versucht, die Stärke der Telephonströme in fünf verschiedenen Telephonen zu messen. Sie machten die Messungen, über welche sie der American Academy of Arts and Sciences am 14. Oktober 1885 Mittheilung gemacht haben, mit den 4 Vocalen a, o, u und i bei der Tonhöhe B (480 Schwingungen in der Secunde) und mit dem Tone C4 (512 Schwingungen in der Secunde). Die Messungen wurden mit einem Unifilar-Elektrodynamometer von Kohlrausch gemacht, das dazu durch Entfernung der beweglichen Spule und Ersetzung derselben durch eine an einem 399mm langen Kupferdrahte Nr. 36 (unter 0mm,2 dick) aufgehängte und aus demselben Drahte gewickelte, leichte Spule von 166 Ohm Widerstand geeignet gemacht wurde. Der Widerstand des Instrumentes war 206 Ohm und es wurde in den secundären Stromkreis einer kleinen Inductionsrolle von 800 Ohm Widerstand eingeschaltet. Die Geber waren in den Stromkreis der primären Rollen eingeschaltet mit 2 parallel geschalteten Grenet-Elementen. Die gefundenen Stromstärken betrugen nach dem Telegraphic Journal, 1885 Bd. 17 S. 413 in Ampère:

Geber von: a o u i Orgelpfeife
Hunnings 0,000737 0,000787 0,000503 0,000213 0,000550
Fitch 0,000450 0,000548 0,000442 0,000264 0,000361
Blake 0,000123 0,000144 0,000114 0,000132
Edison 0,000088 0,000123 0,000144 0,000072 0,000072
Bell's Magnettelephon 0,000123 0,000260 0,000238 0,000103 0,000114
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