Titel: Borns' Maschine zum Zusammenrollen und Umwickeln von Zeitschriften zur Versendung.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 259/Miszelle 3 (S. 520–521)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj259/mi259mi11_3

Borns' Maschine zum Zusammenrollen und Umwickeln von Zeitschriften zur Versendung.

Um für die Postversendung bestimmte Zeitschriften und Tagesblätter mit der Adressenhülle fest zusammen zu rollen und die Hülle bei fest gehaltener Rolle verkleben zu können, hat G. M. Borns in London (* D. R. P. Kl. 54 Nr. 35106 vom 2. Juli 1885) eine selbstthätig arbeitende Maschine angegeben, deren Leistungsfähigkeit nicht unbedeutend sein dürfte. Bei derselben wird das Druckheft mit seiner Adressenhülle auf einem Tische ausgebreitet und, indem der Tisch hierauf eine Bewegung ausführt, das eine Ende der Papierlage von einer gespaltenen |521| Spindel erfaſst, welche dann bei Anpressung an eine feste Trommel umgedreht wird, wobei eine dichte Wickelung des Heftes erfolgt. Die fertige Rolle wird dann kurze Zeit mit vorstehendem Hüllenrande festgehalten und, nachdem dieser Rand mit Klebstoff versehen, die Papierrolle nochmals an der Trommelwand abgerollt. Wenn die Rolle dann wieder stillsteht, wird die gespaltene Wickelspindel zur Seite herausgezogen. Um eine ununterbrochene Bedienung der Maschine zu erzielen, sind zwei Wickelspindeln in absetzend gedrehten Scheiben gelagert, so daſs bei jeder Ruhelage derselben gleichzeitig ein neues Druckheft vorgelegt werden kann, während das bereits gewickelte mit Klebstoff versehen wird.

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