Titel: Ueber Gerbholzextracte.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 259/Miszelle 12 (S. 571)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj259/mi259mi12_12

Ueber Gerbholzextracte.

Die Extracte von Kastanienholz und Eichenholz unterscheiden sich, wie J. Meerkatz im Gerber, 1885 S. 193 angibt, dadurch, daſs ersteres mit schwach gelbem Schwefelammonium einen Niederschlag und eine bläulich rothe Flüssigkeit, Eichenholzextract aber einen helleren Niederschlag und eine gelbe Flüssigkeit gibt. Gegen Brom verhalten sich beide Extracte gleich.

Nach W. Eitner (daselbst S. 205) wird in der Gerbholzextractfabrik in Zupanje, Slavonien, Eichenholz in der bei Farbhölzern gebräuchlichen Art zerkleinert, dann in 10 offenen Bottichen von je 4m Durchmesser und 3m Höhe, wovon je 5 zu einer Batterie vereinigt sind, heiſs ausgelaugt. Das ausgelaugte Holz dient zum Heizen der Dampfkessel, die Lösung wird mit Ochsenblut geklärt und unter Luftverdünnung eingedampft.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: