Titel: Ummantelte Schiffsschraube.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1886, Band 259/Miszelle 2 (S. 568)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj259/mi259mi12_2

Ummantelte Schiffsschraube.

Um bei Schiffsschrauben eine Vergröſserung des Nutzeffectes herbeizuführen, wird nach dem Vorschlage von O. L. Kummer und Comp. in Dresden (* D. R. P. Kl. 65 Nr. 32622 vom 28. November 1884) die Schraube mit einem Mantel umgeben, welcher auf der inneren Fläche mit sich verjüngenden Schraubengängen versehen ist. Diese Gänge laufen der Schiffsschraube entgegen. Die durch diese Gänge der Gegenschraube gebildeten, nahezu geradlinigen, nach Umständen sich verengenden Kanäle sollen die Bewegung des Wassers beeinflussen, welches durch die Schraube in tangentialer Richtung nutzlos fortgeschleudert wird, und je nach der Steigung und Beschaffenheit der Gänge die so verloren gehende Kraft zerlegen, von welcher dann Theile noch als nutzwirkend für die Fortbewegung des Schiffes zur Geltung kommen können.

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